Herausnehmbarer Zahnersatz
Schauen Sie sich unser informatives Video an:
Video mit freundlicher Erlaubnis von proDente e.V.
Wenn viele Zähne fehlen: Teilprothesen

Teilprothese auf dem Gipsmodell
Wenn viele Zähne fehlen (vor allem die hinteren Backenzähne), sind keine festsitzenden Zahnbrücken mehr möglich. In solchen Fällen gibt es nur noch die beiden Alternativen Implantate oder Teilprothesen.
Herausnehmbare Teilprothesen werden heutzutage meist als sog. Kombinations-Zahnersatz hergestellt. Er besteht aus zwei Teilen: Sogenannten Teleskopkronen oder Kronen mit Geschieben, die auf die Restzähne zementiert werden, und dem herausnehmbaren Teil, der die fehlenden Zähne ersetzt.
Mehr Informationen dazu finden Sie in unserem Video oben.
Wenn alle Zähne fehlen: Totalprothesen

Totalprothesen für den Ober- und Unterkiefer
Wenn alle Zähne fehlen, wurden bisher hauptsächlich sog. Totalprothesen gemacht. Heute wählen immer mehr ältere Menschen in solchen Fällen auch Implantate als Zahnersatz. Allerdings ist das nicht jedermanns Sache, weshalb Totalprothesen auch heutzutage noch eine gängige Art des Zahnersatzes sind.
Für den sicheren Sitz solcher Vollprothesen ist allerdings ein gut erhaltener Kiefer Voraussetzung. Bei vielen älteren Menschen hat sich der Kiefer schon stark abgebaut. Dann haben Totalprothesen oft keinen festen Halt. In diesen Fällen kann es sinnvoll sein, zwei oder vier Implantate zu setzen, um den Prothesen einen sicheren Sitz zu geben.
Häufige Fragen zu herausnehmbarem Zahnersatz
Zum herausnehmbaren Zahnersatz zählen Teilprothesen und Totalprothesen. Sie kommen zum Einsatz, wenn viele oder alle Zähne fehlen und festsitzende Zahnbrücken nicht mehr möglich sind. Anders als Kronen oder Brücken lässt sich herausnehmbarer Zahnersatz zur Reinigung herausnehmen. Teilprothesen ersetzen einzelne fehlende Zähne und stützen sich auf den vorhandenen Restzähnen ab, Totalprothesen ersetzen ein komplettes Gebiss im Ober- oder Unterkiefer.
Eine Teilprothese ist sinnvoll, wenn viele Zähne fehlen – vor allem die hinteren Backenzähne – und deshalb keine festsitzenden Zahnbrücken mehr möglich sind. In solchen Fällen bleiben nur die beiden Alternativen Implantate oder Teilprothesen. Die Teilprothese ersetzt die fehlenden Zähne und stützt sich auf den noch vorhandenen eigenen Zähnen ab, sodass wieder ein sicheres Kauen möglich wird.
Herausnehmbare Teilprothesen werden heutzutage meist als sogenannter Kombinations-Zahnersatz hergestellt. Er besteht aus zwei Teilen: aus Teleskopkronen oder Kronen mit Geschieben, die fest auf die Restzähne zementiert werden, und aus dem herausnehmbaren Teil, der die fehlenden Zähne ersetzt. Beide Teile werden präzise aufeinander abgestimmt, sodass die Prothese sicher hält und dennoch zur Reinigung herausgenommen werden kann.
Eine Totalprothese – auch Vollprothese genannt – kommt infrage, wenn alle Zähne in einem Kiefer fehlen. Sie ist nach wie vor eine gängige Art des Zahnersatzes, auch wenn sich heute immer mehr ältere Menschen zusätzlich für Implantate entscheiden. Voraussetzung für einen sicheren Sitz der Vollprothese ist ein gut erhaltener Kiefer. Was im Einzelfall am besten passt, wird individuell besprochen.
Bei vielen älteren Menschen hat sich der Kiefer über die Jahre schon stark abgebaut. Dann finden Totalprothesen oft keinen festen Halt mehr. In solchen Fällen kann es sinnvoll sein, zwei oder vier Implantate zu setzen, an denen die Prothese verankert wird. So erhält der herausnehmbare Zahnersatz einen deutlich sichereren Sitz und lässt sich beim Essen und Sprechen wieder zuverlässig tragen.
